Das Autogene Training lässt sich
wunderbar gegen Lampenfieber einsetzen. Es baut ein „überwachtes Bewusstsein“
auf - mit Gelassenheit, Selbstbeherrschung, Vertrauen und Feinempfindsamkeit.
Das Autogene Training hilft die innerste Motivation zu stärken, überwindet
Ängste mit ihren Spannungen und hilft, Körperbewegungen harmonischer zu
koordinieren.
Hier sind die Formeln, die bei
regelmässigen (mehrmals am Tag) Wiederholungen recht zuverlässig gegen
Lampenfieber eingesetzt werden:
„Ich bin auf der Bühne ganz
fröhlich und frei.“
„Auf der Bühne jederzeit bleibt
Balance und Sicherheit.“
„Der Auftritt macht Freude.“
Zusätzlich können sich genauere
Zielvorstellungen empfehlen:
„Publikum, Musik und ich sind
eins.“
„Ich spiele ganz richtig, die
Kunst nur ist wichtig.“
Einige Sängerinnen und Sänger,
darunter auch weltberühmte, sehen im Autogenen Training sogar ein entscheidendes
Fundament für ihre Karriere.
„Die Stimme klingt ganz rein und
frei, der Atem fliesst von selbst dabei.“
„Sobald ich seh‘ aufs Mikrofon,
weiss ich die nächste Zeile schon.“
Entsprechende Formeln für
Instrumentalmusiker gegen Lampenfieber lauten:
„Ich spiele die Geige
(Klavier) ganz ruhig und frei.
Ich spiele das Stück wie immer
daheim.“
Wenn Lampenfieber mit Minderwertigkeitsgefühlen
verbunden ist, hilft diese Formel:
„Ich singe (spiele, spreche) auf
der Bühne ganz ruhig, sicher, frei.
Was andere davon denken, das
bleibt mir einerlei.“
„Die Ängste sind verschwunden,
die Ruhe ist gefunden.“
„Beim Singen (spielen, sprechen) schwinden
die Sorgen, ich bleibe in Freude geborgen.“
Die Formeln werden rhythmisch
ausgesprochen und ca. 40 Mal wiederholt.
(Selbsthypnose nach I.H. Schulz)